
Das IT-Magazin der ORDIX AG mit Fachbeiträgen zu Datenbanken, Unix und Java/XML.
Eine Ausbildungsquote von knapp elf Prozent? Ein Anteil, der Bundeskanzlerin Angela Merkel Freudentränen in die Augen zaubern würde. Der Paderborner IT-Dienstleister ORDIX AG hat schon seit Jahren eine hohe Quote an Auszubildenden. Derzeit sind es in Paderborn acht Praktikanten und Auszubildende bei insgesamt 73 Mitarbeitern.
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| Auszubildende und Praktikanten der Paderborner ORDIX AG (v. l.): Philipp Miegel, Christian Wiesing, Lars Heger, Vanessa Prior, Tobias Wink, Alexander Keil und Ulf Papenfuß mit ihrer Ausbildungsleiterin Ulrike Kögler (3. v. l.). Sie haben gute Chancen auf einen Job. |
"Ich war von Anfang an in Projekte eingebunden, deren Ergebnisse im Unternehmen genutzt wurden und zeitgerecht fertig werden mussten. Meine Arbeit zählte", berichtet Lars Heger von seinen ersten Einsätzen als Auszubildender bei ORDIX und fügt verschmitzt hinzu, dass er manchmal sicherlich auch kurzfristig ins Schwitzen gekommen sei. Dies schaffe natürlich ein hohes Verantwortungsbewusstsein, weil jeder genau wisse, "dass die Kollegen im Team darauf angewiesen sind, dass die eigene Arbeit vernünftig erledigt wird."
"Und genau dies ist ein ganz wichtiger Teil des ORDIX-Personalkonzeptes, nämlich die Auszubildenden von Beginn an partizipieren zu lassen," erläutert Ausbildungsleiterin Ulrike Kögler.
Auch Tobias Wink, Azubi im ersten Lehrjahr zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, ist begeistert. Frisch von einer einwöchigen Schulung aus Wiesbaden zurückgekehrt, freut er sich, dass auch er aus dem Vollen schöpfen kann und zusätzlich zu seiner Ausbildung Seminare aus dem offiziellen Weiterbildungskatalog der ORDIX AG besuchen darf: "Azubis, Praktikanten und Werksstudenten haben hier die Gelegenheit, jede Menge Zusatzwissen zu erwerben, das über die manchmal graue Theorie in der Schule hinausgeht". Er arbeitet derzeit an einem hausinternen Internetprojekt, einer Weiterentwicklung, die letztlich den Pflegeaufwand der hauseigenen Internetseiten reduzieren soll.
Die ORDIX AG hat sich als etabliertes Software- und Beratungsunternehmen und Spezialist im Bereich offener Systeme und relationaler Datenbanksysteme längst auch an der Paderborner Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) einen Namen gemacht. Als Partnerunternehmen der Hochschule bietet die Firma ihren Praktikanten ebenfalls einen eigenen, hochwertig ausgestatteten PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang, flexible Arbeitszeiten, komplexe, abwechslungsreiche Aufgabengebiete und die Möglichkeit, verschiedene Produktkategorien kennenzulernen.
"Beste Voraussetzungen für den Einstieg in die Berufswelt"Ulrike Kögler, Ausbildungsleiterin |
"Beste Voraussetzungen für eine hoch qualifizierte Ausbildung mit besten Einstiegschancen in eine spätere, verantwortungsvolle Berufswelt", fasst Kögler zusammen und fügt vor dem Hintergrund der viel beklagten Ausbildungsmisere in Deutschland hinzu, dass das Unternehmen bereits drei weiteren Kandidaten die Zusage für einen Ausbildungsvertrag für Sommer 2007 gegeben habe und zwei weitere Plätze geplant seien.
Circa 80 Prozent aller Auszubildenden und Praktikanten wurden bei der ORDIX AG bisher übernommen.
Die ORDIX AG ist als IT-Dienstleistungsunternehmen seit 1990 in Paderborn ansässig und hat Geschäftsstellen in Köln, Wiesbaden, Münster und Neu-Ulm. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst Beratung, Entwicklung, Service, Training und Projektmanagement in den Bereichen offener Systeme und Datenbanken. Zum Kundenstamm der ORDIX AG zählen Großunternehmen und Konzerne verschiedenster Branchen. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2005/06 lag bei 8,98 Millionen Euro. In den vergangenen 16 Jahren hat ORDIX nach eigenen Angaben mehr als 600 Personenjahre IT-Erfahrung gesammelt, circa 10.000 Schulungsteilnehmer weitergebildet sowie mehr als 40 Praktikanten und Auszubildende fit für ihren Job gemacht.
Helma Jenniches (info@ordix.de).