
| Struts |
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Struts ist ein Open Source Framework für die Präsentationsschicht von Java-Web-Anwendungen. |
| ant |
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ant ist ein in Java geschriebenes Werkzeug zum automatisierten Erzeugen von Programmen aus Quell-Code. |
| Application Server |
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Ein Application Server ist eine Middleware-Komponente. Hier wird die Geschäftslogik implementiert. |
| Enterprise Java Bean |
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Java-Komponente eines Application Servers. Die Methoden eines Enterprise Java Beans werden von der Client-Anwendung aufgerufen. |
| Servlet |
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Java-Komponente eines Application Servers. Ein Servlet wird durch ein HTTP-Request aufgerufen; es generiert die HTTP-Response. |
| Java Message Server |
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Nimmt eingehende Java Messages entgegen und vermittelt diese an Message Driven Beans. Die Bearbeitung der Java Messages erfolgt asynchron. |
| Deployment |
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Installation einer Application Server-Anwendung auf einem Application Server. |
Der Application Server von BEA, als BEA WebLogic Server bezeichnet, basiert ausschließlich auf Java. Diesbezüglich kann er auf allen Betriebssystemen eingesetzt werden, auf denen auch Java zur Verfügung steht. Eine Unterstützung gewährleistet BEA allerdings „nur“ für ca. 35 Betriebssysteme.
Bei dieser Auswahl sind die gängigen Server-Betriebssysteme wie Solaris, HP-UX, AIX, Microsoft Windows (2000/XP) sowie Linux von Novell SuSE oder RedHat vertreten. Für die auf Intel-Prozessoren basierenden Betriebssysteme bringt BEA eine eigene Virtuelle Maschine für Java (JRockit) mit! Diese unterstützt sowohl den 32-Bit- wie auch den 64-Bit-Prozessor von Intel.
Die Kompatibilität des WebLogic Servers mit dem von Sun spezifizierten Standard ist der Abbildung 1 zu entnehmen. Mit dem WebLogic Server können J2EE-Anwendungen nach dem derzeitigen Stand der Technik realisiert werden.
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Standardwerkzeuge, wie z. B. Struts als Framework zur Entwicklung von Web-basierten Benutzeroberflächen oder ant, werden mitgeliefert und unterstützt. Umfassende Beispiel-Anwendungen für die unterschiedlichen J2EE-Themen wie Web-Services, den Einsatz von Enterprise Java Beans oder Servlets vermitteln die Grundlagen zu den Techniken; die Dokumentation gibt ausführliche Informationen.
Darüber hinaus bietet BEA zur Vereinfachung der Entwicklung das Produkt WebLogic Workshop an, das die Entwicklung von J2EE durch Kapselung vereinfachen soll (siehe Abbildung 2). Darauf aufbauend wird WebLogic Portal für die Erstellung von Internet-Portalen angeboten.
ServerAnwendungsarchitektur |
Von der Performance und der Stabilität des WebLogic Servers konnte sich die ORDIX AG in diversen Entwicklungsprojekten überzeugen, in denen Enterprise Java Beans und der Java Message Server zum Einsatz kamen.
Standardmäßig wird die betriebliche Administration über eine grafische Benutzeroberfläche ermöglicht. Diese stellt eine reine Web-Anwendung dar, der Administrator muss daher keine eigenen Software-Komponenten installieren. Eine Fernadministration ist problemlos möglich.
Erwähnenswert ist aber auch, dass die wesentlichen Administrationsaufgaben mit Hilfe von Erweiterungen von ant ausgeführt werden können, dazu gehören beispielsweise:
Das ist einerseits während des Entwicklungsprozesses äußerst hilfreich, wo der Prozess des Deployments häufig vorkommt und durch ant automatisiert werden kann. Auch die Betriebsintegration wird dadurch erheblich erleichtert.
In Abbildung 3 ist ein ant-Skript zur Erstellung einer neuen Application Server Domain dargestellt.
-<project name="ORDIXDomain" default="ordix.config">
<taskdef name="wlconfig" classname="weblogic.ant.taskdefs.management
.WLConfig" />
<property name="user" value="user" />
<property name="password" value="password" />
<property name="adminurl" value="t3://localhost:7000" />
<property name="server.name" value="OrdixServer" />
<property name="server.domain" value="ordixdomain" />
-<target name="ordix.config">
<mkdir dir="${server.domain}" />
<wlserver username="${user}"
password="${password}"
servername="${server.name}"
domainname="${server. domain}"
dir="${server.domain}"
port="7000"
generateconfig="true"
beahome="d:\bea" />
</target>
</project> |
Die durch die J2EE Spezifikation angegebenen Möglichkeiten der Ausfallsicherheit und der Lastverteilung sind im WebLogic Server realisiert. Es gibt einige Beispiele großer Unternehmen, die ihre Web-Portale sowie die damit verbundenen Kundendienstleistungen auf Grundlage des WebLogic Servers betreiben.
Zum Zwecke der Entwicklung kann die Software für den WebLogic Server kostenfrei aus dem Internet geladen werden. Diese Lizenz ist ohne zeitliche Beschränkung nutzbar.
Preise für die Verwendung des WebLogic Servers sind stark von der Konfiguration abhängig. Standard-Preislisten werden nicht veröffentlicht.
Der WebLogic Server ist ein erprobter Application Server, der den derzeitigen Ansprüchen der J2EE Entwicklung genügt. Der Einstieg in die Entwicklung mit dem WebLogic Server ist durch den kostenfreien Download und die umfangreichen Dokumentationen erleichtert.
Die Möglichkeiten der Automatisierung im administrativen Bereich ist für die Entwicklung und die Betriebsintegration von Vorteil. Aufgrund seiner weiten Verbreitung finden sich - zusätzlich zur offiziellen Dokumentation - zu vielen Fragen Lösungshinweise im Internet.
Stefan Koch (info@ordix.de).