
Das IT-Magazin der ORDIX AG mit Fachbeiträgen zu Datenbanken, Unix und Java/XML.
"Ist ja wieder typisch", denkt Larry. "Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, warten auch schon wieder die nächsten Probleme auf mich. Kann ich nicht ein einziges Mal zurückkommen und einen ruhigen ersten Tag verbringen???"
Ein wenig resigniert ergibt er sich seinem "Schicksal" und hört sich an, was seine Kollegen zu berichten haben: Im Firmenarchiv läuft seit einiger Zeit eine komplett neue Server-Anwendung mit J2EE Technologie. Diese arbeitet im Application Server (AS) JBoss. Sie hat allerdings ein gravierendes Performance-Problem, nämlich extrem lange Antwortzeiten für Recherchen in den Archivbeständen.
Seine Kollegen haben bereits festgestellt, dass eine Stateless-SessionBean "FooBean" vorliegt. Sie arbeitet mit der Methode "Object doStuff()". Jetzt stellt sich Larry also die Frage, ob das Problem im Netzwerk oder in der Business-Logik liegt?
Der Zeitrahmen ist wie immer eng, denn in 2 Wochen ist Ferienende und das System muss wieder die volle Last tragen. Aber bekanntlich kommt vor der Lösung immer die Analyse des Problems. In einer Woche soll daher eine Statistik der vergangenen Tage vorliegen, die auf folgenden Werten basiert:
Die statistische Auswertung soll im CSV-Format erfolgen und folgende Daten enthalten:
Larry sucht nun nach einem Lösungsansatz für JBoss unter Nutzung von Interceptoren und Log4J. Auch alternative Lösungen (z. B. für andere AS) wären ihm willkommen - möglicherweise wären die ja übertragbar ...
Larry fängt also an, zu grübeln. Da fällt ihm plötzlich ein: Aus lizenzrechtlichen Gründen ;-) darf er die SessionBean und den Client-Code nicht verändern! - Das macht es ihm natürlich nicht gerade leichter.
Senden Sie Ihre Lösung, wie Larry seine Statistik am besten und schnellsten erstellen kann, bis zum 15. Oktober 2005 an kniffel@ordix.de. Wie immer wird sich Larry mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei seinen Helfern bedanken und einige der eingesandten Lösungen veröffentlichen.
In der letzten Ausgabe der ORDIX News hatte Larry mit einem etwas "widerspenstigen Oracle" zu tun. Geholfen haben ihm vor allem die Lösungen unserer Leser: Hubert Weyers, Frank Husar und Tim Hensel konnten jeweils zumindest die meisten der möglichen Ursachen ausmachen. Dafür nochmals vielen Dank!
Nachdem er alle Hinweise der Leser zusammengetragen hat, weiß Larry, dass es zahlreiche Einschränkungen für die Maximale I/O-Größe gibt. Dabei greift immer die jeweils erste Restriktion: