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ORDIX News Archiv

Das IT-Magazin der ORDIX AG mit Fachbeiträgen zu Datenbanken, Unix und Java/XML.

Software auf Reisen

Wachstum, neue Geschäftsfelder und Fusionen, aber auch die Optimierung von Geschäftsprozessen führen dazu, dass die Komplexität in unternehmensweiten IT-Netzen ständig zunimmt. Damit steigt auch der Aufwand beim Management der IT-Infrastruktur. IT-Dienstleistungen müssen ständig verbessert, neue Benutzer und Anwendungen müssen sicher verwaltet werden. Und das alles bei unveränderten oder gar sinkenden IT-Budgets.

CONTIX und ORDIX konzentrieren sich als Partner der ASDIS Software AG auf die Lösung dieser Aufgaben im Software-Konfigurationsmanagement mit dem Standardprodukt ASDIS.

Wo ist was?

Basis des Software-Konfigurationsmanagement ist das integrierte Inventarmanagement (ASDIS HSD). Es ermöglicht die Kontrolle der Hard- und Software aller verwalteten Systeme. Autorisierte Benutzer können jederzeit detaillierte Informationen über die unternehmensweit installierte Hard- und Software abrufen. Durch diese Informationen können Updates und Neuinstallationen gezielt veranlasst, überflüssige Verteilungen und Installationen vermieden, sowie jede Konfigurationsänderung an den verwalteten Systemen entdeckt werden. ASDIS verteilt Software nur an Systeme mit einer für diese Software vorgesehenen Hardwareplattform und bzw. oder Betriebssystemversion. ASDIS verhindert durch interne Prüfungen das erneute Verteilen von Software an bereits versorgte Systeme.

Quittungen zu jeder einzelnen Aktion informieren die Administration bis zum Beenden des Auftrags regelmäßig über den Auftragsstatus.

Abb. 1: ASDIS Komponenten.

Skalierbar und optimiert

Software-Verteilungen mit ASDIS laufen natürlich automatisiert ab. Vor der eigentlichen Ausführung können alle Rahmenbedingungen zur Verteilung, wie z. B. Zeitpunkt der Verteilung und der Installation, in einem Auftrag festgelegt werden. Auf dem Weg durch das Netz verteilt ASDIS die Software automatisiert auf kaskadierte Depots, in denen die zu installierende Software nach Bedarf dauerhaft gelagert wird.

Bei erneuter Verteilung wird die gewünschte Software von ASDIS automatisch aus den Depots abgerufen und muss den Weg durch das Netz nicht noch einmal zurücklegen. Das verkürzt Wege, entlastet das Netz und ermöglicht es, auch große Datenmengen schnellstmöglich zu einer großen Anzahl von Systemen (Server, Workstations, Automaten, Notebooks) zu transportieren. So können selbst mehrere zehntausend Systeme effizient mit Software versorgt werden. Aber auch der Einsatz in deutlich kleineren Umgebungen mit einigen "zig" oder wenigen hundert Systemen ist sinnvoll möglich.

Die eigentliche Installation erfolgt lokal über ASDIS-Instanzen auf dem Ziel-System. Während der Installation ist keine Netzverbindung erforderlich. Die Installation startet automatisch ohne Benutzereingaben

ASDIS zeichnet dabei alle durchgeführten Software-Änderungen revisionsfähig auf.

Komplexität im Griff

Eine interessante Komponente stellt das optionale Modul ASDIS ACM (Automated Configuration Management) dar. Mit ihm ist es möglich, an zentraler Stelle Software-Profile, z. B. für bestimmte Arbeitsplatzarten, zu erstellen und zu verwalten. Diese Profile enthalten genau definierte Software-Pakete, die spezifisch installiert werden.

Abb. 2: Softwareverteilung mit mehreren Depotebenen.

Das Konfigurieren der Software erfolgt ebenfalls automatisch bei der Installation. Mit ASDIS ACM können dazu an zentraler Stelle einmalig Angaben über die von der Software benötigten Konfigurierungsparameter hinterlegt werden. Diese Angaben können direkt in ASDIS ACM modelliert und gesetzt oder aus externen Datenbanken gewonnen werden. ASDIS ACM stellt über einen Soll-Ist-Abgleich sicher, dass

Das integrierte Berechtigungskonzept erlaubt es, jedem Benutzer über individuelle Rechte Zugriff auf bestimmte Systeme, Objekte und Aktionen zuzuweisen.

Voraussetzungen

ASDIS arbeitet vollständig interoperabel auf allen gängigen Plattformen: Linux (Intel und S/390), Unix, Windows 95/98, Windows NT/2000/XP und OS/2. Systeme aller unterstützten Plattformen können vollständig über ASDIS verwaltet werden. ASDIS nutzt die in der IT-Umgebung eingesetzten Filetransfer-Protokolle, wie z. B. FTP, und unterstützt im IT-Netz vorhandene Fileserver-Techniken. Der Einsatz dedizierter Hardware ist genauso wenig notwendig, wie die aufwendige Installation eines Framework. Sollte aber ein Framework, wie z. B. Tivoli, vorhanden sein, so lässt sich ASDIS problemlos integrieren und ersetzt dort dessen Komponenten SD und IM.

Zusammengefasst

lässt sich sagen, dass mit ASDIS ein sehr mächtiges, plattformübergreifendes Werkzeug zum Software-Konfigurationsmanagement "made in Germany" zur Verfügung steht. In diesem Artikel konnten bei weitem nicht alle Möglichkeiten von ASDIS erwähnt werden. Die vollständige Liste der Funktionalitäten liest sich genauso beeindruckend wie die Referenzliste der Kunden, die ASDIS erfolgreich im Einsatz haben.

Wenn Sie also neugierig geworden sind und weitere Informationen wünschen, fragen Sie uns. Wir informieren und beraten Sie gerne.

Axel Röber (info@ordix.de).