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ORDIX News Archiv

Das IT-Magazin der ORDIX AG mit Fachbeiträgen zu Datenbanken, Unix und Java/XML.

Von der Analyse bis zum Konzept

"Cluster" und insbesondere "Hochverfügbarkeit" sind sehr dehnbare Begriffe. Doch trotz vielversprechender Hochglanzbroschüren, vornehmlich im kommerziellen Umfeld, ist eine Clusterlösung kein Produkt von der Stange. Die unterschiedlichen, angebotenen Produkte dienen nur als Basis, die für die jeweiligen Kundenlösungen angepasst werden muss.

Vor jeder Cluster-Installation müssen während der Konzeptphase mindestens die nachfolgenden Fragen geklärt werden. Diese lassen sich je nach eingesetzten Komponenten teilweise nicht einfach beantworten. Deshalb führen die Berater der ORDIX AG gemeinsam mit Ihnen eine Analyse der Anforderungen, der Rahmenbedingungen und der unterschiedlichen, möglichen Technologieansätze durch und klären dabei u. a. folgende Fragen:

Physikalische und räumliche Gegebenheiten

Stehen die beiden Knoten physikalisch zusammen? Oder in getrennten Räumen? Oder sogar in verschiedenen Gebäuden? Diese Frage hat Auswirkungen auf die zu beschaffende Hardware und damit auch auf die Kosten.

Lastverteilung

In wieweit sind die Dienste Loadbalancing fähig? Auch wenn der Aspekt der Lastverteilung aus Sicht der Hochverfügbarkeit tendenziell zweitrangig ist, kann die Nutzung aller Systeme des Clusters Vorteile bringen.

Anwendungskonsolidierung

Besteht die Möglichkeit, die heutigen Anwendungen auf einen Knoten zu konsolidieren? Darüber muss unter dem Aspekt der Lastverteilung nachgedacht werden, da ein Cluster auch mehr als einen Dienst bzw. eine Anwendung aufnehmen kann.

Cluster-Prototyp

Sobald das Konzept fertiggestellt und die notwendige Hardware beschafft ist, erfolgt die Erstellung eines Cluster- Prototypen. Auf diesem Prototyp werden die Dienste vorab auf ihre Hochverfügbarkeit im Betrieb getestet. Ein einfacher Prototyp ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie bisher wenig Erfahrung mit Clustern haben.

Konzept

Das Konzept beinhaltet die Auswahl der HV-Software - ob kommerziell oder Open Source -, der notwendigen Hardware, der betroffenen Dienste und der gewünschten Reaktionen beim Ausfall eines Knotens.

Storage

Welches Storage steht zur Verfügung? Muss hostbasiert gespiegelt werden oder kann das das Storage selbst? Wo liegen die veränderbaren Daten? Die Antworten führen von hostbasierten Lösungen zu Storage Area Networks (SAN) und Network Attached Storage (NAS). Je nach Einsatz haben auch diese Entscheidungen Einfluss auf die Kosten.

Auch Fragen zu "split-brain" (Ausfall von Überwachungsleitungen), Überwachung von Komponenten oder Backup und Restore werden nicht außer Acht gelassen und fließen dann in das eigentliche HV-Konzept mit ein. Dieses erstellen die ORDIX Berater in enger Zusammenarbeit mit Ihnen.

Auch ein Cluster ist kein Selbstläufer

und will administriert werden. Nach erfolgreicher "Prototyp-Phase" unterstützen wir Sie bei der Einführung in den Wirkbetrieb. Wir suchen nach Migrationslösungen, bei denen Ihr aktueller Betrieb durch die Umstellung auf die neuen Cluster-Systeme nur minimal beeinträchtigt wird. Wir bereiten Sie durch individuelle Einweisungen und Schulungen auf Ihre zukünftigen Aufgaben vor, übernehmen aber auch gerne den kompletten Betrieb.